Zungenpiercing Gefahren Stecker

Samstag, den 29. April 2017 um 11.12 Uhr

 

Zungenpiercing Risiken

Bei einem Zungenpiercing handelt es sich formal gesehen um einen operativen Eingriff, der in jedem Fall unter hygienischen Bedingungen und von einem Profi ausgeführt werden sollte. Wie bei jeder Operation gibt es daher Zungenpiercing Risiken, die nicht unberücksichtigt bleiben dürfen. Es ist wichtig, dass man sich vorab über die Zungenpiercing Gefahren informiert, denn nur so ist es möglich, diese einzuschätzen und zu bewerten. Mitunter sorgen die Zungenpiercing Risiken auch dafür, dass man davon absieht, sich ein solches Piercing stechen zu lassen.

Die Risiken beim Zungenpiercing
In der Zunge befinden sich einige größere Blutgefäße und natürlich auch die wichtigen Geschmacksnerven, die ein Festessen erst zu etwas Besonderem werden lassen. Aus diesem Grund ist es für den Piercer recht kompliziert, da er immer auf die Zungenpiercing Risiken achten muss. Wird das Piercing nicht korrekt gestochen, kann es zu einer Beschädigung der Geschmacksnerven kommen. Dies kann dazu führen, dass einzelne Geschmacksrichtungen überhaupt nicht mehr wahrgenommen werden oder deren Intensität verringert wird.

Nach dem Stechen des Piercings verbleibt in jedem Fall eine Wunde, die fachgerecht versorgt werden sollte. Wurde das Piercing unter hygienischen Bedingungen gestochen, können die Zungenpiercing Risiken deutlich reduziert werden. Jetzt ist es nötig, eventuell vorhandene Schwellungen oder gar Entzündungen zu verringern, um weitere Infektionen zu verhindern. Werden eventuell vorhandene Entzündungen nicht behandelt, kann dies sogar schwer wiegende Folgen haben. Eitert die Wunde und bildet sich Belag auf der Zunge, kann das Piercing mitunter nur noch operativ von einem Arzt im Krankenhaus herausgeschnitten werden. Bleibende Schäden an der Zunge gehören dabei zu den wichtigsten Zungenpiercing Risiken.

Zungenpiercing nie allein stechen
Die genannten Zungenpiercing Risiken sind auch dann aktuell, wenn das Piercing von einem professionellen Piercing-Studio gestochen wurde. Denn selbst dann, wenn alle hygienischen Voraussetzungen erfüllt sind, kann es bei einer empfindlichen Stelle wie der Zunge dazu kommen, dass sich die Wunde entzündet oder diese sogar eitert.

Wer das Zungenpiercing allerdings allein stechen will, setzt sich noch größeren Zungenpiercing Risiken aus. Schließlich ist es in diesem Fall kaum möglich, die Piercing-Nadel zu desinfizieren, um schädliche Keime nicht in die Wunde dringen zu lassen. Zudem fehlt oft die richtige Anleitung, wie die Heilung beschleunigt werden kann. Nicht selten kommt es dann zu schweren Entzündungen, die einen Klinikaufenthalt unumgänglich werden lassen. Man sollte daher davon absehen, das Zungenpiercing selber zu stechen und besser auf die Erfahrung von Piercern vertrauen.

Die Gefahren beim Zungenpiercing
Neben den genannten Risiken beim Zungenpiercing gibt es auch einige Gefahren, auf die Piercer in jedem Fall hinweisen sollten. So kann das Piercing das Sprechen beeinträchtigen und die Träger und Trägerinnen lispeln. Dies ist vor allem in den ersten Wochen der Fall, da die Zunge häufig noch angeschwollen ist. Meist legt sich die Beeinträchtigung der Zunge dann jedoch wieder. Vor allem Menschen, die in der Kundenbetreuung oder im Verkauf tätig sind, sollten hierauf achten.

Weitere Zungenpiercing Gefahren bestehen hinsichtlich der Schädigung der Zähne. Das Zungenpiercing, welches vielfach aus Metall gefertigt ist, kann durchaus die Zähne schädigen. Mit einem Piercing aus Kunststoff kann dieses Risiko deutlich verringert werden. Zwar können diese leichter zerbissen werden, der Neukauf ist aber finanziell deutlich günstiger. Zudem sollte man beachten, dass das Festhalten der Piercing-Kugel mit dem Vorderzähnen und dem dauernden Spielen mit dieser Kugel Verschiebungen der Vorderzähne möglich sind. Eine solche Verschiebung kann dann nur vom Zahnarzt reguliert werden und ist oftmals sehr preisintensiv.

Zudem können beim Abheilen des Piercings Knubbel und wildes Fleisch entstehen. Sie sind nicht nur unschön anzusehen, sondern meist auch sehr unangenehm. Knubbel und wildes Fleisch bilden sich zwar in den meisten Fällen von allein zurück, müssen mitunter aber auch chirurgisch entfernt werden.


Zungenpiercing Risiken
Risiken beim Zungenpiercing sind hoch

 

Wichtiger Hinweis: Diese Website über das Thema Zungenpiercing dient ausschließlich der reinen Grundinformationen. Die Website erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit oder in allen Punkten richtig zu sein. Lassen sie sich auf jeden Fall in einem Piercing-Geschäft umfassend beraten und führen sie keine eigenen Piercingversuche durch. Befragen sie auch ihren Arzt und konsultieren sie ihn sofort bei den kleinsten Auffälligkeiten.